Warnung
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Notruf absetzen

 

Welche Notrufnummer muss ich wann anrufen?

FEUERWEHR

(Feuer, Unfall etc.)

112

RETTUNGSDIENST

(medizinischer Notfall)

112

POLIZEI

(Einbruch, Überfall etc.)

110

KRANKENTRANSPORT

(Krankenfahrten etc.)

19 222

ÄRZTLICHER NOTDIENST

(Sie benötigen dringend ärztlichen Rat bei einer nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen)

Notfallpraxis am Marienhospital Bottrop (Webseite)

  • innerhalb der Öffnungszeiten 02041 - 2 36 54
  • sonst Ärztlicher Bereitschaftsdienst unter 116 117 oder 0180 - 50 44 100 (kostenpflichtig)

 

Wie setze ich richtig einen Notruf ab?

WER ist Meldender?
Nennen Sie dem Leitstellenbeamten Ihren Namen und Ihre Rückrufnummer für eventuelle Rückfragen. Wenn es die Situtation zulässt - Erste Hilfe und Eigenschutz gehen immer vor - halten Sie sich telefonisch erreichbar und weisen Sie die eintreffenden Einsatzkräfte vor Ort ein.


WO ist die Einsatzstelle?
Nennen Sie Ort, Straße, Hausnummer, Stockwerk usw.. Gerade bei Mobiltelefonen kann es immer wieder vorkommen, dass Ihr Anruf bei der Leitstelle einer Nachbarstadt aufläuft. Daher ist eine genaue Bezeichnung des Unfallorts/Brandorts unbedingt erforderlich. Je exakter die Ortsangabe ausfällt, desto weniger Zeit müssen die Einsatzkräfte mit der Suche vergeuden.


WAS ist passiert?
Kurze Umschreibung der Situation unter Verwendung möglichst prägnanter Stichworte (Feuer, Explosion, Verkehrsunfall, Verletzte usw.).
Der Leitstellenbeamte muss hier bereits die einzuleitenden Maßnahmen erkennen können.


WIEVIEL verletzte Personen?
Durch diese Angabe kann der Disponent abschätzen wieviele Rettungsmittel zur Einsatzstelle beordert werden müssen.


WELCHE Verletzungen / Krankheiten?
Anhand dieser Angabe kann die Leitstelle erkennen, welche Einsatzmittel vor Ort benötigt werden (z. B. ob ein Notarzt erforderlich sein könnte).


WARTEN
Legen Sie erst auf, wenn das Gespräch von der Leitstelle beendet wurde! Die Leitstelle hat eventuell noch Rückfragen an Sie.

Entstehen Kosten bei einem Feuerwehreinsatz und wer trägt diese?

Eines vorab: Jeder Feuerwehreinsatz ist in erster Linie kostenlos! Nun aber in die Details:

Bei jedem Feuerwehreinsatz entstehen natürlich Kosten, welche in der Kosten- und Entgeltsatzung der Feuerwehr der Stadt Bottrop (Link) festgelegt sind.
Im FSHG (Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz, Link (Downloads IdF)) ist in §41 Abs. 1 jedoch festgelegt, dass die Einsätze grundsätzlich unentgeltlich sind. Nur in gesonderten Ausnahmefällen kann die Gemeinde nach §41 Abs. 2 des FSHG Kostenersatz verlangen

  • 1) von dem Verursacher, wenn er die Gefahr oder den Schaden vorsätzlich herbeigeführt hat
  • 2) von dem Betreiber von Anlagen oder Einrichtungen gemäß § 24 Abs. 1 Satz 1 im Rahmen ihrer Gefährdungshaftung nach sonstigen Vorschriften
  • 3) von dem Fahrzeughalter, wenn die Gefahr oder der Schaden beim Betrieb von Kraft-, Schienen-, Luft- oder Wasserfahrzeugen entstanden ist, sowie von dem Ersatzpflichtigen in sonstigen Fällen der Gefährdungshaftung
  • 4) von dem Transportunternehmer, Eigentümer, Besitzer oder sonstigen Nutzungsberechtigten, wenn die Gefahr oder der Schaden bei der Beförderung von brennbaren Flüssigkeiten im Sinne der Verordnung über brennbare Flüssigkeiten (VbF) vom 13. Dezember 1996 (BGBl. I S. 1937) in der jeweils geltenden Fassung oder von besonders feuergefährlichen Stoffen oder gefährlichen Gütern im Sinne der Gefahrgutverordnung Straße (GGVS) vom 12. Dezember 1996 (BGBl. I S. 1886) in der jeweils geltenden Fassung oder § 19 g Abs. 5 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) vom 12. November 1996 (BGBl. I S. 1695) in der jeweils geltenden Fassung entstanden ist
  • 5) von dem Eigentümer, Besitzer oder sonstigen Nutzungsberechtigten, wenn die Gefahr oder der Schaden beim sonstigen Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten oder besonders feuergefährlichen Stoffen oder gefährlichen Gütern gemäß Nummer 4 entstanden ist, soweit es sich nicht um Brände handelt
  • 6) vom Eigentümer, Besitzer oder sonstigen Nutzungsberechtigten einer Brandmeldeanlage ausser in Fällen nach Nummer 7, wenn der Einsatz Folge einer nicht bestimmungsgemäßen oder mißbräuchlichen Auslösung war
  • 7) von einem Sicherheitsdienst, wenn dessen Mitarbeiter eine Brandmeldung ohne eine für den Einsatz der Feuerwehr erforderliche Prüfung weitergeleitet hat
  • 8) von demjenigen, der vorsätzlich grundlos die Feuerwehr alarmiert

Die Angst vor möglichen Kosten darf keinesfalls von einem Notruf abschrecken! Auch bei bloßen Verdachtsfällen (z. B. unklare Rauchentwicklung, Brandgeruch etc.), scheuen Sie nicht auf Nummer sicher zu gehen!

Muss ich als Anrufer die Kosten für den Einsatz tragen?

Nein, grundsätzlich trägt derjenige die entstandenen Kosten, welcher die Leistungen in Anspruch genommen hat. Der Anrufer trägt nur im Falle einer vorsätzlich unbegründeten bzw. böswilligen Alarmierung die Kosten. Zudem ist in diesem Fall mit einer Strafanzeige zu rechnen.

 


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